Der Rabbit R1 erinnert mich an etwas. “The Next Generation of the Interactive Pet” oder so hieß es damals…
Ich hatte zwar nie eins, konnte allerdings den Hype darum sehr gut nachvollziehen:
Ein dediziertes Gerät, das nur das eine kann: sterben 💀 !
Also wenn man das Ding gefüttert hat und sich gekümmert, dann natürlich nicht und es lebte bis die Batterie leer war 🪫
rabbit inc. hat jetzt ihr Rabbit Gerät vorgestellt und ich muss sagen ich hatte ähnliche Gedanken wie bei dem Humane Pin 📌 🤳, der dein Leben aufzeichnet (übrigens entlassen die jetzt Personal und der CTO geht 🤣 ): wer braucht den shice?
Rabbit hat ein simples ChatGPT Hardware Interface gebaut. Soweit, so App.
Der eigentlich spannende Aspekt: weniger Ablenkung
Ich habe kurz nachgedacht und finde einen Aspekt sehr spannend: mir passiert es viel zu oft, dass ich mein Telefon 📱 immer und überall in der Hand 🤚 und dabei und überhaupt offen und aktiv habe.
Mit einem Hardware-Single-Purpose-Gerät, wie dem hier lagerst du dieses permanente App-Switchen, Hier-Noch-Kurz-Klicken, da noch ein Muscle-Memory-Klick einfach aus…
Ich find’s spannend.
Vielleicht etwas für die Kids?
Wie seht ihr das?
ps: übrigens eine perfekte Brautschau mit der Motivation “Apple, hier kauft uns. Jede:r weiß wie schlecht Siri ist!” 💸
Was ein dediziertes Gerät wirklich löst
Der Reiz liegt nicht in der Technik, sondern in der Reduktion. Ein Smartphone ist ein Universalgerät und damit immer auch eine Einladung zur Ablenkung. Wer es in die Hand nimmt, um eine Frage zu stellen, verlässt es zwanzig Minuten später mit drei ungeplanten Erledigungen. Ein Gerät, das nur eine Aufgabe hat, nimmt diese Einladung weg. Genau das ist beim Rabbit R1 der interessante Teil.
Wo die Skepsis beim Rabbit R1 berechtigt bleibt
Gleichzeitig ist die Geschichte solcher Geräte eine Geschichte von Schubladen. Alles, was ein Zusatzgerät kann, wandert früher oder später als Funktion ins Telefon, weil es dort keinen Akku, keine Hülle und keinen Vertrag braucht. Die Frage ist also nicht, ob die Idee gut ist, sondern ob sie gut genug ist, um ein zweites Gerät im Alltag zu rechtfertigen. Meine Vermutung: als Produkt eher nicht, als Impuls für bessere Assistenten auf jeden Fall.
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