Unsere Kinder verdummen! 🍞

Sebastian Winkler warnt: Unsere Kinder verdummen durch unkontrollierten Smartphone-Konsum

KI in der Bildung: Ok, nicht ganz so krass, aber mal etwas zum Nachdenken rund um Technologie, denn eigentlich befinden wir uns in der goldenen Ära der Bildung…

KI in der Bildung ist längst kein Zukunftsthema mehr. Mit dem Vormarsch von KI-Technologien und Online-Ressourcen wird das Lernumfeld stetig revolutioniert – oder steht eher das Gegenteil im Raum und die verblöden alle, weil keiner mehr den Dingen auf den Grund geht?

Jetzt wo ChatGPT fast jede Uni in die Tasche steckt, sich bei Jobs bewirbt und die Stellen auch bekommt, wo kommen wir da in Spiel?

Drei Entwicklungen zeigen, wie weit KI in der Bildung schon ist. Einen guten Überblick über den Stand der Digitalisierung an Schulen liefert die Bertelsmann Stiftung. Hier ein kleiner Einblick in einige prägnante Innovationen ↙️

KI in der Bildung: adaptive Lernplattformen

Die Emergenz adaptiver Lernplattformen symbolisiert eine neue Form des (Online-) Lernens. Durch den Einsatz von datengetriebener Software wird eine personalisierte Lernumgebung geschaffen. Diese Plattformen bieten den Lehrenden die Möglichkeit, maßgeschneiderte Aufgaben zu kreieren, die Leistung zu monitoren und individuelle Lernmaterialien zu gestalten.

⁉️ Wollen Menschen das? Oder wollen sie lieber alternative Unterrichtsmethoden anstatt Lernen nach Plan?

Sprachenerwerb ohne Vokabelheft

Ist das nicht ein eindrucksvolles Beispiel für den positiven Einfluss der KI auf den Bildungssektor? Übersetzungstools verwenden Technologien der natürlichen Sprachverarbeitung, um eine nahtlose Übersetzung unserer Texte zu ermöglichen – inklusive korrekter Aussprache. Der Babelfisch kitzelt am Ohr…

⁉️ Wollen wir das? Fördert das Lernen von Sprache nicht unser Gehirn und sorgt dafür, dass wir weniger schnell an Demenz erleiden?

Immersives Lernen mit Mixed Reality

Mit Mixed-Reality wird das Tor zu immersiven Lernerfahrungen aufgestoßen. Die spielerische Komponente der virtuellen Realität fasziniert und gibt uns durch die gewonnene Dimension neue Möglichkeiten und Räumen 🥽.

⁉️ Aber ist nicht das Lernen in Gruppen, mit anderen Menschen so wichtig für uns als soziale Spezies?

Mein Fazit: KI in der Bildung ist ein Werkzeug, keine Antwort

Ich glaube nicht, dass unsere Kinder verdummen. Ich glaube, dass sich verschiebt, was sie können müssen. Fakten abrufen war jahrzehntelang eine Leistung, heute ist es eine Sekunde Arbeit. Was bleibt, ist schwieriger und wertvoller: eine Frage präzise stellen, eine Antwort auf Plausibilität prüfen, eine Position begründen und aushalten, dass sie widerlegt wird. Genau das lernt man nicht mit einem Tool, sondern mit Menschen, die es vormachen. Deshalb ist die spannendste Frage nicht, welche Software in die Schule kommt, sondern welche Aufgaben wir Kindern noch geben, wenn die Antwort jederzeit verfügbar ist.

Was Eltern in der goldenen Ära der Bildung tun müssen

Ein Kind, das mit einem KI-Tutor allein gelassen wird, lernt schneller Antworten zu bekommen, aber nicht, Fragen zu stellen. Deshalb braucht es weiterhin Erwachsene, die mitentscheiden, wofür ein Werkzeug genutzt wird und wann es besser ausgeschaltet bleibt. Das ist unbequemer als jede App – aber genau der Teil, der wirklich zählt.

Weiterlesen: Warum Wissen ohne Praxis nutzlos bleibt. Und wie KI richtig eingesetzt eine Chance für die Bildung sein kann.

Ähnliche Beiträge