Disruption erkennen: Wisst ihr, was daran das Doofe ist?
Warum Disruption erkennen so schwer ist
Wir wissen immer erst im Nachgang, ob es sich um eine gehandelt hat! Genau das macht disruptive Technik so unangenehm: Sie sieht am Anfang aus wie ein Spielzeug und am Ende wie eine Selbstverständlichkeit.
Deshalb: Jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, auch wenn ihr die Sehnsucht nach der Vergangenheit spürt und gleichzeitig das Verlangen nach dem aktuellen Moment habt.
Digitalisierung und Emerging-Tech und gerade auch KI-Fragen können schnell zu einer Überforderung führen. Das muss es aber nicht, wenn man sich nur damit beschäftigt und auch mal Dinge ausprobiert!
Was stattdessen hilft: die richtigen Fragen
Was will mein Kunde? Was ist seine Erwartung? Wo sind Mehrwerte und wo kann Technologie ein Hebel sein?
Deshalb ist Disruption erkennen die falsche Aufgabe. Die richtige Aufgabe ist Handlungsfähigkeit: kleine Experimente, kurze Entscheidungswege, ein klares Bild davon, welches Kundenproblem ihr lösen wollt. Wer so arbeitet, braucht keine Prognose über den nächsten Umbruch, weil er ohnehin in kurzen Schritten lernt. Und wer in kurzen Schritten lernt, merkt Veränderungen früher als jemand, der auf die eine grosse Analyse wartet.
Diese drei Fragen kosten kein Budget und keine Beratertage. Sie kosten Ehrlichkeit. Denn oft fällt die Antwort unangenehm aus: Das Produkt, mit dem ihr seit zehn Jahren Geld verdient, löst ein Problem, das eure Kunden so nicht mehr haben. Wer das früh ausspricht, gewinnt Zeit. Wer es verschweigt, verliert sie. Und Zeit ist die einzige Ressource, die bei einem Umbruch nicht nachkaufbar ist.
Weiterlesen: Warum Stillstand die gefährlichste Legacy-Software ist. Und wie du entscheidest statt ersetzt zu werden.






