Aktuell gibt es mehr als zwei Millionen verschiedene KI-Modelle. Während ein Teil der Wirtschaft noch überlegt, ob das Thema in den Strategieplan für 2028 gehört, explodiert da draußen ein ganzes Universum an Werkzeugen. Diese Lücke zwischen Realität und Planung wird von Monat zu Monat größer.
Man kann diese Menge nicht durchplanen
Bei zwei Millionen Modellen ist der klassische Ansatz zum Scheitern verurteilt. Kein Gremium der Welt kann jedes Werkzeug bewerten, vergleichen und dann in einem Jahresplan verankern. Bis der Plan fertig ist, ist er veraltet. Der einzige Weg, in diesem Tempo mitzukommen, ist das Experiment. Kleine Tests, schnelle Urteile, klare Entscheidungen darüber, was bleibt und was fliegt. Wer erst alles verstehen will, bevor er etwas ausprobiert, kommt nie ins Handeln.
Experimentieren heißt nicht planlos sein
Ein Experiment hat trotzdem eine Form. Man wählt einen konkreten Anwendungsfall, setzt sich ein Zeitfenster von zwei Wochen, definiert vorher, woran man Erfolg erkennt. Danach entscheidet man ehrlich: hat es geholfen oder nicht. Diese Haltung ist das Gegenteil von Aktionismus. Sie ist diszipliniertes Ausprobieren, und sie ist die einzige Methode, die mit einem Universum aus zwei Millionen Modellen Schritt hält.
Häufige Fragen
Warum kann man KI-Modelle nicht mehr durchplanen?
Weil es inzwischen über zwei Millionen verschiedene KI-Modelle gibt. Diese Menge lässt sich nicht in einem starren Strategieplan erfassen – man muss experimentieren, um Schritt zu halten.
Heißt Experimentieren, planlos zu sein?
Nein. Experimentieren heißt, gezielt kleine Anwendungsfälle auszuprobieren und daraus zu lernen – strukturiert, aber ohne den Anspruch, alles vorab durchzuplanen.
Warum ist Warten bis 2028 riskant?
Weil sich das KI-Feld explosionsartig entwickelt. Wer erst in einigen Jahren einsteigt, verliert wertvolle Lernzeit gegenüber denen, die heute schon experimentieren.
Das Short: KI-Modelle: Experimentieren als Schlüssel. Mehr auf LinkedIn.





