Es geht darum, ob du entscheidest, oder ersetzt wirst.

Mit diesem Satz habe ich am Mittwoch meinen Vortrag bei Neue Wirtschaft Mitte eröffnet. Und geschlossen.

Dazwischen: die Change-Kurve als roter Faden. Nicht als wissenschaftliches Gesetz, sondern als Metapher für die Reise, auf der sich gerade jedes Unternehmen befindet.

Ein paar Dinge, die im Raum standen:

40% unserer Arbeitszeit geht für Routinetätigkeiten drauf. Über 50% der Mitarbeitenden nutzen KI und das oft ohne Erlaubnis ihres Arbeitgebers. Warum? Weil Effizienz bestraft wird, KI-Nutzung als Schummelei gilt und klare Regeln fehlen.

49% der deutschen Mittelständler „beschäftigen sich mit KI.“ Beschäftigen heißt oft: Zwei Leute haben ChatGPT ausprobiert. Nur 20% haben eine digitale Geschäftsstrategie.

Was mich antreibt, sind die echten Geschichten. Die Firmen, die es schaffen und die dabei sind. Wie die, von einer Firma, die es schaffen lange Lead-Zeiten bei Angeboten mit Technologie zu besiegen…

Mein Appell an alle, die Verantwortung tragen:

Sucht den nervigsten Prozess in eurer Abteilung. Den, den jeder hasst. Und werft Technologie darauf. Fangt klein an. Freitag. 10 Minuten. Ein Mikro-Experiment.

KI auf schlechte Prozesse ist nur schnellere Kacke. Erst Klarheit schaffen, dann automatisieren.

10 Minuten Mut schlagen 10 Monate Strategie.

Die Zukunft passiert nicht. Sie wird entschieden.

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