Drei Wochen LinkedIn Pause: Ich war praktisch unsichtbar.
Kein Post. Keine Story. Nichts.
Okay, ein paar Videos liefen, aber die hatte ich schon vor Monaten geplant. Was gefehlt hat, war das, was sonst den Kern ausmacht: echte Präsenz. Und die Wahrheit ist: Das war keine bewusst geplante Content-Pause. Das war einfach Leben.
Was in dieser Zeit wirklich los war
In diesen drei Wochen kam vieles zusammen:
- Maartje war im Urlaub und ich habe die Stellung gehalten.
- Das bedeutete: doppelte Workshops, doppelte Calls, doppelte Verantwortung.
- Dazu Keynotes, die mich immer mindestens zwei volle Tage kosten.
- Parallel bauen wir gerade eine neue Struktur bei CTRL+ALT+LEAD und die frisst mehr Hirnschmalz als jedes Kundenprojekt.
- Und dann war da noch das Wichtigste: Familie.
Familie fragt nicht, ob gerade ein guter Zeitpunkt ist.
Was die LinkedIn Pause mir gezeigt hat: Sichtbarkeit ist nicht das Geschäft
In dieser Zeit ist mir etwas sehr klar geworden:
Sichtbarkeit auf LinkedIn ist schön. Aber sie ist nicht das Geschäft.
Das Geschäft passiert woanders:
- in Workshops,
- in Gesprächen mit Geschäftsführer*innen, die zum ersten Mal wirklich begreifen, was KI für sie konkret bedeutet,
- beim Aufbau von etwas, das länger hält als ein viraler Post.
LinkedIn ist das Schaufenster und nicht der Laden.
Und das ändert, wie ich auf Pausen schaue: Wenn der „Laden“ gerade offen ist, dann ist es okay, wenn das Schaufenster mal nicht perfekt aussieht.
Kein schlechtes Gewissen wegen der LinkedIn Pause – nur ein klarerer Fokus
Ich habe kein schlechtes Gewissen wegen dieser Pause.
Ich war genau da, wo ich sein musste.
Und ich nehme daraus etwas mit, das ich nicht nur für mich selbst aufschreibe, sondern auch für alle, die sich gerade zwischen Content-Plan und echter Arbeit zerreiben:
Wenn die operative Realität laut wird, muss nicht auch noch der Feed schreien.
Und jetzt?
Jetzt bin ich wieder hier.
Mit mehr Geschichten im Gepäck als vorher und mit einer klareren Priorität: erst Substanz, dann Sichtbarkeit.
PS: Wenn du gerade auch „offline“ bist …
… dann vielleicht nicht, weil du inkonsequent bist, sondern weil du gerade das machst, was wirklich zählt.
Das Schaufenster kannst du später wieder aufräumen.
Mehr Gedanken zu Sichtbarkeit, Substanz und LinkedIn findest du in meinen weiteren Beiträgen.