Wenn Technologie uns überfordert: Eine wahre Geschichte aus meinem Alltag

Neulich wollte ich 130 Menschen zu einem wiederkehrenden Termin einladen. Klingt eigenltich simpel, oder?

Meine „clevere“ Idee: Die Einladung direkt aus einem Microsoft Teams-Kanal verschicken. Das Ergebnis? Ein technologisches Chaos.

Das Problem: Nicht ich hatte die Kontrolle über die Einladung, sondern der Kanal. Jede kleine Änderung z.B. ein neuer Teilnehmer hinzugefügt, löste eine Benachrichtigungsflut aus.

Am Ende: Termin gelöscht, aber bestimmt 10 Nachrichten pro Person verschickt.

Die Rechnung: 130 Menschen × 10 E-Mails = 1.300 unnötige Nachrichten.

Zeit, die ich anderen gestohlen habe. Und ein kleines schlechtes Gewissen, das bleibt.

Ich halte mich für relativ IT-affin. Aber wenn selbst ich bei solchen Tools an meine Grenzen stoße, frage ich mich was macht das dann mit Menschen, die weniger technikversiert sind?

Meine Learnings:

🤖 Microsoft-Produkte sind manchmal komplexer als gedacht (oder ich verstehe sie nicht vollständig 😅)

🤦Trotz KI und technischem Fortschritt: Technologie kann unmenschlich kompliziert sein

😩 Auf jeden Fall nicht Nichtstun! Nur, weil man es nicht tut, kann man keinen Fehler machen, ist nicht die Lösung.

In einer Welt steigender technologischer Komplexität wird uns diese Überforderung weiterhin begleiten. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Wie gestalten wir Systeme, die den Menschen dienen und wie schaffen wir eine gute Fehlerkultur?

Wie geht es euch mit solchen Situationen? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

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