The Peter Principle – Why Things Always Go Wrong

The Peter Principle - Why Things Always Go Wrong

The Peter Principle - Why Things Always Go Wrong

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ISBN: 0061699063

Aus The Peter Principle habe ich gelernt, dass Hierarchien dazu neigen, Menschen genau bis zur Stufe ihrer Inkompetenz zu befördern – und dort zu halten. Laurence Peters Beobachtung ist satirisch formuliert, aber tiefernst gemeint. Was ich mitnehme: Beförderung auf Basis vergangener Leistung ist keine Garantie für Eignung für die neue Rolle. Führungskompetenz ist keine natürliche Verlängerung von Fachkompetenz.
Dieses Prinzip begegnet mir ständig – in Unternehmen, in Teams, manchmal auch bei mir selbst. Es ist ein gutes Korrektiv gegen Hybris und ein Argument für bewusste Führungskräfteentwicklung statt automatischer Beförderung.

Zum Beispiel sind gute politische Aktivisten selten kompetent im Regieren. Aus „guten Anhängern“ werden nicht auf magische Weise „gute Führer“, und während Konformisten gedeihen, gelingt es Rebellen oft nicht. Peter identifiziert das organisatorische Problem hinter diesem Phänomen: Die Leute an der Spitze sind ipso facto nicht gut in ihrem Job. Und die größte Furcht derer, die auf ihrem Niveau der Inkompetenz an der Spitze der Leiter stehen, wird herausgefunden. Deshalb schimpfen Manager der mittleren Ebene diejenigen, die sich auszeichnen. Wenn Sie hervorragende Leistungen zeigen, gefährden Sie die Hierarchie. Und alle Hierarchien haben ein gemeinsames Ziel – sich selbst zu erhalten. Die notwendigste Überlebensfähigkeit, die ein Mitarbeiter braucht, ist „kreative Inkompetenz“, d.h. genug zu tun, um über die Runden zu kommen, aber nicht genug, um jemals befördert zu werden. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum diejenigen, die in einem Unternehmen oder in der Bürokratie ganz oben stehen, ihre Arbeit so schlecht ausführen? Jetzt wissen Sie es.

Take Aways

  • Das Peter-Prinzip lautet: In einer Hierarchie steigt tendenziell jedes Mitglied bis zur Stufe seiner Unfähigkeit auf.
  • Die Ursache: Wer eine Aufgabe gut erledigt, wird befördert. Wer versagt, bleibt auf seinem Platz.
  • Die Folge: Unfähigkeit ist allgegenwärtig.
  • Aus Sicht der „Hierarchologie“ ist beruflicher Erfolg daher gleich bedeutend mit dem Erreichen der Endstufe.
  • Protektion beschleunigt das Erreichen der Endstufe, persönlicher Ehrgeiz dagegen weniger.
  • Es gibt untrügliche Indizien für das Erreichen der Endstufe, z. B. Krankheiten oder bestimmte Verhaltensweisen.
  • Das oberste Gebot in jeder Hierarchie ist: Die Hierarchie darf nicht gefährdet werden.
  • Deshalb laufen sowohl extrem kompetente als auch extrem inkompetente Mitarbeiter Gefahr, von der Hierarchie ausgeschlossen, also gekündigt zu werden.
  • Wirkliche Führungstalente stören die Hierarchie und werden daher nicht befördert. Stattdessen kommt der beste Sachbearbeiter zum Zug.
  • Schöpferische Unfähigkeit ist der einzige Weg, die letzte Beförderung zu vermeiden: Verbreiten Sie kreativ den Eindruck, Sie hätten Ihre Endstufe bereits erreicht.

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