Aufmerksamkeit in der Führung zeigt sich in kleinen Gesten. Am Montag hat meine Tochter am Bahnhof eine Blumenzwiebel geschenkt bekommen.
Einfach so.
Ohne Werbung.
Nur mit der Aufschrift „Blue Monday“ und dem Hinweis: „Zeit, dein Leben aufblühen zu lassen.“
Das hat mich wirklich berührt.

Wir befinden uns mitten im Winter. Es ist kalt, dunkel und ungemütlich. Jede:r Zehnte leidet unter Depressionen. Der sogenannte „Blue Monday“ (der angeblich deprimierendste Tag des Jahres) erinnert uns daran, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten.
Warum also nicht eine kleine Geste? Eine Blume, ein freundliches Wort, ein Lächeln. Oder wie hier: eine Zwiebel, die im Frühjahr austreibt.
Am Ende haben wir nur uns. Also habt euch lieb und denkt aneinander und bereitet anderen gerne mal eine kleine Geste…
P.S.: Der Blue Monday kann auch Pseudo-Wissenschaft sein. Es gibt wohl keine eindeutige Statistik dazu. Aber egal in dem Fall.
Und wusstet ihr, dass es auch einen „glücklichsten Tag des Jahres“ geben soll? Na wann ist der wohl?
Kleine Gesten kosten nichts, aber ihre Wirkung ist enorm. Eine Harvard Business Review Studie zeigt: Mitarbeitende, die sich wertgeschätzt fühlen, sind bis zu 50% produktiver. Und Wertschätzung beginnt mit kleinen Gesten – einem ehrlichen Dankeschön, einer persönlichen Nachricht, einem Moment echter Aufmerksamkeit. In einer Welt voller digitaler Ablenkung sind es genau diese kleinen Gesten, die den Unterschied machen zwischen einer Führungskraft und einem echten Leader.
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