Hit Refresh: The Quest to Rediscover Microsoft’s Soul and Imagine a Better Future for Everyone
Aus Hit Refresh habe ich gelernt, dass kultureller Wandel in einem Unternehmen möglich ist – wenn die Führung konsequent vorlebt, was sie verlangt. Satya Nadellas Geschichte der Microsoft-Transformation ist auch eine Geschichte über Empathie als Führungskompetenz. Was ich mitnehme: Growth Mindset ist kein Buzzword – es ist die Grundlage dafür, dass Organisationen lernen und sich erneuern können.
Nadellas persönliche Reflexion über Führung und Menschlichkeit hat mich nachhaltig beeindruckt. Besonders die Verbindung von persönlicher Geschichte und unternehmerischer Entscheidung zeigt, dass beides nicht trennbar ist.
Das habe ich gelernt
Aus Hit Refresh habe ich gelernt, dass die größte Transformation bei Microsoft nicht technologisch war – sondern kulturell. Satya Nadella hat einen Konzern mit 150.000 Mitarbeitenden vom Know-it-all zum Learn-it-all umgebaut. Sein Schlüssel: Empathie als Führungsprinzip und eine Growth-Mindset-Kultur, die Experimentieren belohnt statt Fehler bestraft.
Was ich daraus einsetze
Nadellas Unterscheidung zwischen „Know-it-all“ und „Learn-it-all“ nutze ich in fast jedem Führungsworkshop. Sie ist das einfachste und wirkungsvollste Modell, um kulturellen Wandel greifbar zu machen. Wenn ein Unternehmen von innen heraus erneuert werden soll, beginne ich genau hier: mit der Bereitschaft, zu lernen statt recht zu haben.
Als er 2014 Microsofts dritter CEO wurde, wusste Satya Nadella, dass Microsoft seine Kultur ändern musste, um zu gedeihen; seine neuen Kernaspekte mussten Empathie und Zugang sein. Mit 24 Jahren Microsoft-Erfahrung trat Nadella der institutionellen Selbstgefälligkeit entgegen, als er behauptete, Microsoft müsse seine globale Reichweite ausweiten. Er glaubt, dass Technologie Leben verändern kann, indem sie die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen verbessert und der Gesellschaft hilft, Probleme wie die globale Erwärmung mit Hilfe von Technologie zu lösen, wie etwa Fortschritte im Quantencomputing. Nadella schreibt mit Greg Shaw und Jill Tracie Nichols und ist optimistisch, dass die Menschen angesichts der Werkzeuge zusammenarbeiten werden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Er versichert, dass Microsoft solche Werkzeuge verspricht. Nadella glaubt, dass der Erfolg seiner kühnen, optimistischen Vision von der Zusammenarbeit von Partnern, Regierungen und Bürgern abhängt.
Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt.
Einen Leader machen
Als Satya Nadella erfuhr, dass er zum dritten CEO in der 40-jährigen Geschichte von Microsoft ernannt werden würde, stellte er sich buchstäblich existentielle Fragen: „Warum gibt es Microsoft? Und warum existiere ich in dieser neuen Rolle?“ Im Laufe seiner 24-jährigen Karriere bei Microsoft vor seiner Ernennung zum CEO sah Nadella eine Versteinerung der Unternehmenskultur und ein Abdriften von den Grundwerten des Unternehmens. Er war der Meinung, dass das Unternehmen zu seinem ursprünglichen Auftrag zurückkehren müsse: die Technologie zu demokratisieren und Empathie als Wert zu verankern. Als Vater eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen verstand Nadella die ungeheure Kraft der Technologie, das Leben zu verbessern. Er wollte, dass Empathie die Transformation von Microsoft vorantreibt.
Vita Satya Nadella
Satya Nadella kam als Sohn einer brahmanischen Familie in Hyderabad zur Welt, wo er auch aufwuchs.[2][3] Satya besuchte die Hyderabad Public School und das Manipal Institute of Technology in Manipal(Karnataka, Indien), das er mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering im Studiengang Electronics and Communications abschloss. Anschließend erwarb er 1990 an der University of Wisconsin–Milwaukeeden Master of Science im Fach Computer Science[4] und an der University of Chicago den Master of Business Administration.[5]
Nach einer kurzen Zeit bei Sun Microsystems begann er 1992 seine Tätigkeit bei Microsoft. Bevor er im Februar 2014 die Nachfolge von Steve Ballmer als CEO antrat, war er für die Clouddienste des Unternehmens verantwortlich.[6]
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